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 Seit wann bist du in der HSMA, und welches sind deine persönlichen 3 USPs?
Ich bin seit 2011 in der HSMA (wobei ich zunächst im Schweizer Chapter gestartet bin). Es gibt keinen spannenderen Verband für: professionellen Austausch in den „Nerd- Themen“ Revenue und Distribution • zahlreiche Experten, die keine Allüren haben, sondern ansprechbar sind • tolle Events mit Inputs, die einen up-to-date halten.
Dein aktueller Arbeitgeber und deine Position? Ich arbeite als Chief Commercial and Digital Officer bei Grand Metropolitan Hotels. Wir sind ein White-Label Operator mit aktuell 78 Hotels im Portfolio und über 50 spannenden Projekten in der Pipeline.
Theoretiker oder Praktiker? Beides. Ich liebe es, Theorien in die Praxis umzusetzen und auch neue Erkenntnisse aus der Praxis als Basis für mögliche neue Theorien zu verwenden. Vermutlich bin ich deshalb gerne bei der HSMA und an verschiedenen Hochschulen tätig. (lacht) Aber am Ende muss es in der Praxis funktionieren, sonst ist die schönste Theorie nichts wert.
Dein wichtigstes Arbeitsutensil? Ein frischer Kaffee, mein Moleskine Notebook und ....ich schäme mich nicht dafür, dass ich immer ein Geodreieck dabei habe. Kra- kelige Linien oder unpräzise Winkel sind mir ein Graus.
Dein Geheimnis für Begeisterung und Erfolg? Neugierig bleiben und jeden Tag versuchen, ein bisschen besser zu sein als gestern. Ist kein Geheimnis, aber hey, ich liebe meinen Job!
Ausgleich abseits des Jobs? Am liebsten auf dem See oder in den Bergen mit mei- nen Kids. Wir haben das grosse Glück, beides direkt vor der Haustüre zu haben.
Dein Credo für die HSMA-Kollegen? Weiter so – die Mischung aus hochprofessio- nell, ohne dass es „todernst“ wird, ist grossartig! Und keine Angst vor neuen Wegen, wer immer nur den anderen alles nachmacht, ist selten disruptiv.
FACES
 WILHELM
K. WEBER
Fachvorstand Revenue Management und Distribution
WOLLT IHR
MEHR ERFAHREN? w.weber@grandmethotels.com www.grandmethotels.com
4. PARITY SCORE
Wir werden nicht müde, es zu betonen: Zu wissen,
wie eure Buchungen weiterverkauft werden, ist ein absolutes Muss. Auf Grund von unzähligen Third-Party- Kanälen eurer direkten Distributionspartner kann es passieren, dass euer Hotel auf einmal über Google deutlich günstiger beworben wird als auf eurem direk- ten Kanal oder den Distributionspartnern.
Es lohnt sich, regelmäßig die Metas zu prüfen, oder
in ein Parity Tool zu investieren. Auch sollte bei Unter- bietung der Raten auf „fremden“ Kanälen ein klarer Prozess implementiert werden (Abmahnung, 3-Strike Policy etc.) und eure direkten Distributionspartner soll- ten informiert werden. Worüber der dritte Kanal seine Raten bezieht, ist meist mit einer einfachen Testbuchung zu bestimmen.
5. QUALITÄT DER BUCHUNGEN PRO KANAL
Nicht nur der Umsatz und die Kosten spielen eine Rolle beim Beurteilen der Kanäle, auch die Qualität der Buchungen ist dafür ausschlaggebend, in welche Platt-
form man sein Geld investieren sollte. Besonders in der Nebensai- son werden gern flächendeckend Promotionen angelegt, die aber nicht immer den gewünschten Gast erreichen.
Die Kennzahlen sind pro Haus natürlich sehr individuell, je nach- dem welches Segment man ansprechen möchte. Als Beispiel seien hier ein paar Kriterien aufgeführt: Anzahl der Übernachtungen, Vorbuchungsquote, Stornierungsquote, gebuchte Zimmerkategorie, durchschnittliche Ausgaben vor Ort (Frühstück, Add-ons).
Diese Kriterien können auf fast jedem Extranet eingesehen, oder in Tools wie dem Channel Manager, RMS oder PMS kumuliert an- gezeigt werden.
  ISABELL KUNERT
Inventory & Distribution Manager MEININGER Shared Services GmbH Isabell.Kunert@meininger-hotels.com www.meininger-hotels.com Vorsitzende Expertenkreis Distribution
  HSMA Facts&Faces 09 | Juli 2023 | 7
 







































































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